Vermögen für Generationen
Diese Seite handelt von 3 Entscheidungen:
Wie Vermögen aufgebaut wird, das über Jahrzehnte trägt.
Wie es sich leben lässt, wenn kein Gehalt mehr kommt.
Und wie es übergeht — ohne dass Steuern, Verfahren oder Streit es zerlegen.
Alle drei hängen weniger an der Höhe des Betrags als daran, was vorher festgelegt wurde. Über Jahrzehnte entscheidet nicht die Rendite eines einzelnen Jahres, sondern wie viel vom Ertrag jedes Jahr erhalten bleibt und weiter mitarbeitet.
Im Ruhestand dreht sich die Aufgabe um: nicht mehr einzahlen, sondern entnehmen, ohne im falschen Moment verkaufen zu müssen. Und wer für die Weitergabe nichts regelt, für den regelt es das Gesetz.
Eine Überlegung
Drei Entscheidungen, drei Zeiträume — und daraus eine Überlegung: Gibt es eine Möglichkeit, Aufbau, Sicherung und Weitergabe in einem einzigen Vertrag zu bündeln, statt für jede Lebensphase etwas Eigenes abzuschließen?
Es gibt sie. Ich arbeite mit einer einzigen Produktgattung, der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung ohne einkalkulierte Abschlusskosten.
Sie möchten finanzielle Sicherheit für sich
Während der Laufzeit fällt im Vertrag keine Steuer an — nicht auf Ausschüttungen, nicht als Vorabpauschale, nicht beim Fondswechsel. Der Ertrag bleibt vollständig drin und arbeitet weiter mit. Innen liegen zwei Töpfe: ein Wachstumsteil, der Zeit hat, und ein Puffer, der nicht schwankt. Umschichten zwischen beiden löst keine Steuer aus. Beiträge lassen sich senken, aussetzen oder ganz einstellen, ohne dass der Vertrag endet.
Am Ende entscheiden Sie, ob Rente, Kapital oder Teilentnahmen nach Bedarf — eine lebenslange Rente nehmen zu müssen, ist nicht vorgesehen. Bei Kapitalauszahlung wird nach zwölf Jahren Laufzeit und ab dem vollendeten 62. Lebensjahr nur die Hälfte des Ertrags angesetzt. Eine der drei Bedingungen dafür wird beim Abschluss festgelegt und lässt sich nicht nachholen.
Sie möchten finanzielle Sicherheit für Ihre Familie
Bezugsrechte lassen sich quotieren, staffeln und einzeln widerruflich oder unwiderruflich gestalten. So lässt sich abbilden, was sonst ein Vermächtnis leisten würde — wirtschaftlich ähnlich, rechtlich etwas anderes: Die Leistung fällt nicht in den Nachlass und wird nicht vom Erben geschuldet.
Das ist vor allem dort wichtig, wo es schnell gehen muss. Pflichtteil, Erbschaftsteuer, die Sanierung einer vermachten Immobilie, laufende Kosten in den ersten Monaten — lauter Fälle, in denen Bargeld gebraucht wird, während der Nachlass noch blockiert ist. Eine Leistung über ein Bezugsrecht ist in Wochen da, der Erbschein braucht Monate.
Für unverheiratete Paare kommt die Überkreuzversorgung hinzu: Jeder schließt einen eigenen Vertrag über das Leben des anderen und zahlt die Beiträge aus eigenem Geld. Dann fällt die Leistung nicht unter die Erbschaftsteuer — und das ist der Unterschied zwischen 20.000 Euro Freibetrag und keinem Problem.
Sie möchten finanzielle Sicherheit für die nächste Generation
Wer zahlt, wessen Leben versichert ist und wer die Leistung bekommt, sind drei getrennte Fragen. Über die Wahl der versicherten Person — etwa eines Elternteils — lässt sich steuern, wann eine Leistung fällig wird und wie lange das Kapital vorher arbeitet.
Übergeben lässt sich zu Lebzeiten, ohne die Kontrolle ganz abzugeben. Und Auszahlungen lassen sich an feste Zeitpunkte binden, auch über die Volljährigkeit hinaus. Der Schutz vor einer übereilten Verwendung liegt dann in der Struktur, nicht im Vertrauen.
Wo die Grenzen liegen
Kein Tarifvergleich. Ich berate auf eingeschränkter Markt- und Informationsgrundlage. Wer eine Gegenüberstellung vieler Anbieter sucht, ist bei mir falsch — das sage ich lieber vorher.
Keine Garantie. Der Wert schwankt und kann über Jahre unter dem stehen, was eingezahlt wurde. Wer eine zugesagte Summe braucht, braucht ein anderes Produkt.
Nicht für kurzfristiges Geld. Was Sie in den nächsten Jahren sicher brauchen, gehört auf ein Konto außerhalb des Vertrags.
Der Mantel kostet. Er rechnet sich über lange Zeiträume und größere Beträge, nicht über kurze und kleine. Verluste lassen sich außerdem nicht mit anderen Kapitalerträgen verrechnen, wie es im Depot möglich wäre.
Und wenn wir unterschiedlicher Ansicht sind, kommt kein Vertrag zustande. Das ist kein Scheitern, sondern das Ergebnis eines Gesprächs, das seinen Zweck erfüllt hat.
Es kann passen. Es muss nicht.
Vermögensaufbau und Ruhestand
Vermögensaufbau heißt nicht, erst viel zu verdienen — er heißt, dass von dem, was da ist, jeden Monat etwas übrig bleibt und investiert wird.
Worauf könnten Sie heute verzichten, ohne dass Ihr Leben dadurch eingeschränkt wird? — Die Frage stellen Sie sich selbst. Ich sage niemandem, was er lassen soll; eine Entscheidung, die von außen kommt, hält keine dreißig Jahre.
Niemand weiß, wie die Arbeitswelt in zwanzig Jahren aussieht, welche Ausbildung dann trägt oder welche Branche es dann noch gibt. Wer daraus schließt, er müsse erst mehr wissen, wartet auf etwas, das nicht kommt.
Wie ernst nehmen Sie eine Zukunft, über die Sie heute nichts Sicheres wissen können?
Drei Wege stehen zur Wahl — staatlich geförderte Produkte, Fonds im Depot, fondsgebundene Police. Sie unterscheiden sich vor allem in der Renditeerwartung, im Zeitpunkt der Steuer und darin, wie beweglich die Aufteilung bleibt, wenn sich etwas ändert.
Woran erkennen Sie, dass eine Entscheidung zu Ihnen passt und nicht nur zum Produkt?
Im Ruhestand dreht sich die Aufgabe um: nicht mehr einzahlen, sondern entnehmen, ohne im falschen Moment verkaufen zu müssen.
Getrennte Aufgaben statt eines Topfes: Geld für die laufenden Entnahmen, ein Puffer, der Rückschläge überbrückt, und ein Wachstumsteil, der Zeit hat, den Aufschwung mitzunehmen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie mit sechzig etwas anderes wollen als heute — und was davon ist in Ihrer Planung vorhanden?
Wann der Ruhestand beginnt und wie viel Rente dann kommt, legen sonst andere fest: die Politik über Renteneintrittsalter und Rentenformel, ein Arbeitgeber über Personalplanung und Betriebsrente.
Wann Sie ihn finanziell gesichert beginnen können, ist eine Entscheidung, die Sie treffen sollten und niemand sonst.
Wie lange wollen Sie arbeiten, weil Sie es wollen — und nicht, weil Sie es müssen?
Vorsorge, Schenken und Erben
Wer Vermögen und Vorsorge regelt, entscheidet über Steuer, Tempo und Kontrolle — mit der Struktur, nicht mit dem Betrag.
Wer müsste morgen für Sie handeln können, wenn Sie es selbst nicht mehr könnten?
Handlungsunfähigkeit kommt oft vor dem Tod, und ein Testament wirkt erst danach. Wer nichts regelt, für den regelt das Gesetz — und das Ergebnis ist selten das, was die meisten vermuten.
Was von dem, was Sie aufgebaut haben, soll bei wem ankommen — und wann?
In dieser Reihenfolge: erst die Handlungsfähigkeit, dann die Übergabe zu Lebzeiten, dann der Todesfall. Dort führen vier Kanäle zu einer Person, die Sie bedenken wollen: Bezugsrecht, Schenkung, Vermächtnis, Erbschaft. Der Kanal bestimmt Tempo, Haftung, Steuer und Kontrolle, bevor der Betrag eine Rolle spielt.
Wissen die Menschen, die es betrifft, was Sie entschieden haben?
Worüber wir eigentlich sprechen
Nicht über Verträge. Über drei Fragen — und über das, was zwischen ihnen passiert.
Was mache ich jetzt? Was jeden Monat übrig bleibt, entsteht heute, und es entsteht nur, wenn etwas anderes nicht stattfindet. Das ist die unangenehme Hälfte des Themas, und sie steht am Anfang, nicht am Ende. Wie viel dabei herauskommt, hängt weniger an der Höhe des Betrags als daran, ob er auch dann noch abgeht, wenn ein Jahr schlecht läuft.
Was mache ich später? Irgendwann dreht sich die Aufgabe um: nicht mehr einzahlen, sondern entnehmen. Wer bis dahin nur aufgebaut hat, steht vor einer Frage, für die das Aufbauwissen nicht reicht — welcher Teil des Vermögens im Ernstfall angetastet wird und in welchem Zustand er dann gerade ist.
Welche Folgen hat das? Die dritte Frage betrifft nicht mehr nur Sie. Was aufgebaut wurde, geht irgendwann über: an Kinder, an einen Partner, an niemanden Bestimmten, wenn nichts festgelegt ist. Und meist kommt die Handlungsunfähigkeit vor dem Tod — eine Vollmacht wirkt zu Lebzeiten, ein Testament erst danach.
Was Sie geerbt haben, was Sie aufbauen und was Sie weitergeben, ist dieselbe Sache in drei Zeiten. Deshalb ist es ein Gespräch und nicht drei.
Wie ich auf Geld schaue
Ich vertrete keine Gesellschaft. Als Makler bin ich auf Ihrer Seite — das ist keine Haltung, die ich mir ausgesucht habe, sondern die Rolle. Vermittelt wird trotzdem, und bezahlt werde ich erst, wenn ein Vertrag zustande kommt. Ich sage das offen, weil es zu jeder Empfehlung dazugehört. Was daraus nicht folgt, ist ein Abschluss um jeden Preis: Passt das, was Sie suchen, weder zu meinen Aufgaben noch zu meinen Vorstellungen, lehne ich die Zusammenarbeit ab.
Prognosen gehören nicht dazu. Niemand weiß, wie die Märkte in zwanzig Jahren stehen, und das Leben ändert sich ohnehin schneller als jede Annahme. Es geht deshalb nicht darum, die Zukunft zu treffen, sondern darum, Entscheidungen zu treffen, die mehrere Zukünfte aushalten.
Finanzielle Freiheit entsteht nicht nur aus Rendite, sondern aus dem, was jemand über Jahre nicht ausgibt. Das ist unbequem, und es lässt sich nicht abkürzen. Worauf Sie dafür verzichten, entscheiden Sie — ich sage niemandem, was er lassen soll. Dass ohne Verzicht nichts entsteht, ist allerdings keine Meinung.
Dazu gehört manchmal auch der Verzicht auf das, was zunächst wie ein Geschenk aussieht. Staatliche Förderung entlastet die Einzahlung, bindet das Kapital und besteuert die Auszahlung. Ändert sich Ihr Leben — ein Wegzug, eine Selbstständigkeit, ein früherer Bedarf —, kann ein Teil der Förderung entfallen oder zurückzuzahlen sein. Ich sage nicht, dass sich das nicht lohnt. Ich sage, dass darüber gesprochen gehört, bevor unterschrieben wird, und dass es Alternativen gibt.
Was sich vereinfachen lässt, soll digital laufen — Unterlagen, Termine, Unterschriften. Zwei Fragen bleiben trotzdem: Kann ein Formular mit wenigen Antworten Ihre Lage vollständig erfassen? Und wer ist da, wenn sich etwas ändert — ein Kind kommt, eine Ehe endet, eine Stelle fällt weg, jemand stirbt? Das sind die Momente, in denen ein Vertrag angefasst werden muss, und in denen es hilft, wenn jemand die Vorgeschichte kennt.
Und wenn Sie Börsennachrichten, Schlagzeilen und laute Empfehlungen aus dem Netz kennen, kennen Sie auch deren Kehrseite: Sie sind für Aufmerksamkeit gemacht, nicht für dreißig Jahre.
Die sachlichen Fragen — Steuer, Fristen, Bezugsrecht, Vollmachten — stehen gesammelt an einer Stelle.
Wenn Sie vorab Fragen haben, schreiben Sie mir: kontakt@migrewe.de

Michael Grewe, Versicherungsmakler in Hamburg.
Was ich mache. Die Versicherungsseite von Vermögen und Übergängen: Bezugsrechte, Vertragsgestaltung, Kosten. Überwiegend auf Honorarbasis, Verträge ohne einkalkulierte Abschlussprovision. Neben einmaligen Honoraren sind laufende möglich, berechnet auf den Wert des vermittelten Vertrags. Dann hängt meine Vergütung am Bestand statt am Abschluss: Sie fällt, wenn der Wert fällt, und sie endet, wenn der Vertrag endet.
Es gibt Konstellationen, in denen ein anderer Weg der bessere ist und Provision fließt. Was jeweils gilt, sage ich vorher, nicht nachher. Kommt am Ende kein Vertrag zustande, zahlen Sie nichts – Gespräch ist kostenfrei. Ich beschreibe Produktgattungen statt Tarife und Mechanismen statt Renditeversprechen.
Was ich nicht mache. Keine Steuerberatung, keine Rechtsberatung, keinen Marktvergleich über alle Gesellschaften, keine Beratung im Einzelfall auf dieser Seite. Vollmachten und Testamente zu gestalten ist Rechtsdienstleistung — die erbringe ich nicht.